Gesundes Herz

Die Bestandteile der Nahrung

Wenn Sie wissen, aus welchen Nährstoffen die Nahrungsmittel bestehen, können Sie nicht nur deren Energiegehalt nachvollziehen, sondern auch ihre Wirkung im Körper besser verstehen. Dieses Wissen hilft Ihnen bei der Auswahl gesunder Lebensmittel. Es werden verschiedene Nährstoffgruppen unterschieden: Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Mikronährstoffe und Ballaststoffe.
Bei den Nährstoffgruppen der Kohlenhydrate und der Fette sind für eine herzgesunde Ernährung weitere Unterscheidungen wichtig, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

 

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Gesunde Ernährung in der Praxis

Wenn von „herzgesunder“ Ernährung die Rede ist, spricht man heutzutage nicht mehr von einer speziellen Kost für Herzpatienten. Denn die Empfehlungen für eine herzgesunde Ernährung gelten für jedermann. Sie müssen also Ihre Gewohnheiten nicht vollkommen umstellen. Wenn Sie einige Tipps beachten, können Sie schon in kurzer Zeit von den positiven Effekten profitieren. Die folgenden Leitsätze zeigen, worauf es ankommt:

 

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Gesunde Ernährung: Einführung

Die Ernährung beeinflusst ganz wesentlich unser Wohlbefinden. Sie dient nicht nur der lebensnotwendigen Nahrungsaufnahme, sondern bedeutet vor allem Genuss und Lebensfreude. Mit einer ausgewogenen Ernährung leisten Sie einen wichtigen Beitrag für Ihre Gesundheit, denn über die Art der Ernährung können Sie Ihren Stoffwechsel und ihr Gewicht beeinflussen. Damit ist eine gesunde Ernährung zugleich ein wichtiger Bestandteil Ihrer Therapie.
 

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Keine Diäten!

„Was ist gesunde Ernährung?“ Zu kaum einer Frage existieren so viele unterschiedliche Antworten. Selbst Ernährungsexperten teilen nicht immer die gleichen Ansichten. Aber über eines sind sie sich einig: Diäten, die nur auf einer eingeschränkten Kalorienzufuhr basieren, sind nicht gesund, weil sie in der Regel nicht auf einer ausgewogenen Ernährungsweise basieren. In fast jeder Illustrierten finden Sie neue Diäten, die eine Gewichtsabnahme in kurzer Zeit versprechen. Bestimmt haben Sie es selbst oder in Ihrem Umfeld schon erlebt, dass nach einer Diät das erreichte Gewicht nicht gehalten wurde. Das ist zugegebenermaßen sehr frustrierend, andererseits aber auch ganz natürlich. Warum das so ist, werden Sie gleich verstehen:
 

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Stoffwechselstörungen

Wenn wir essen, wird die Nahrung in Mund, Magen und Darm in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt – die Nährstoffe. Diese gelangen in den Blutkreislauf und werden zu den Zellen transportiert. Dort werden sie in chemischen Prozessen weiter verarbeitet und als Baumaterial für Zellen, Gewebe und Organe genutzt. Außerdem liefern die Nährstoffe Energie, die wir für die Aufrechterhaltung unserer Körperfunktionen benötigen. Die Gesamtheit dieser Vorgänge wird als Stoffwechsel bezeichnet.

Wird aber mehr Nahrung aufgenommen, als die Körperzellen benötigen, kann es zu Übergewicht

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Bewegung auch im Alltag

Eine regelmäßige und an Ihre Leistungsfähigkeit angepasste sportliche Betätigung wirkt sich in vielerlei Hinsicht günstig auf Ihre Gesundheit aus. Doch auch im Alltag kann Bewegung ihre positive Wirkung entfalten. Hierbei gelten die gleichen Grundlagen wie für Ihr Trainingsprogramm: Tun Sie das, was Ihnen Spaß macht und überschreiten Sie nicht Ihre Belastungsgrenze.

 

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Bewegung wirkt wie ein Medikament

... Tatsächlich kann sie sogar noch mehr als ein Medikament – und das ganz ohne Nebenwirkungen.


Medikamente beeinflussen nur die chemischen Regulationsprozesse des Körpers. Mit Bewegung hingegen können Sie sowohl die chemische Steuerung der Körperfunktionen positiv beeinflussen, als auch physikalische Prozesse in Ihren Gefäßen in Gang setzen, die der Arteriosklerose entgegenwirken.
 
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Bewegung: Einführung

Das Herz ist ein Muskel, dessen Leistungsfähigkeit sich den Anforderungen anpasst, die an ihn gestellt werden. Regelmäßige Bewegung im Alltag und ein gezieltes Trainingsprogramm steigern die Leistungsfähigkeit des Herzens und verbessern den Gesundheitszustand. Für Patienten, deren Herz durch eine Erkrankung oder Operation geschwächt ist, ist dies von großer Bedeutung. Denn Bewegung hilft, das Herz zu entlasten. Gleichzeitig verbessert körperliche Aktivität die Durchblutung des Herzens indem es der Plaquebildung in den Gefäßen und damit der Gefäßverengung entgegenwirkt.

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Ein Training für Herz und Kreislauf

Vorbei sind die Zeiten, in denen Herzpatienten zur Ruhe geraten wurde. In der Medizin weiß man heute: Bewegung hilft, die Symptome der KHK zu vermindern und das Fortschreiten der Krankheit aufzuhalten. Mehr noch: ein inaktiver Lebensstil ist ein eigenständiger Risikofaktor für das Voranschreiten der KHK.

Durch die stufenweise Steigerung der körperlichen Belastung unter Beachtung der individuellen körperlichen Belastungsgrenze werden eine Überlastung des Herzens sowie Schmerzen vermieden. Das Training kann dann voll und ganz seine positive Wirkung entfalten. Die Gefäße werden wieder geglättet und elastischer, es können sich sogar neue Gefäße am Herzen bilden, der Puls wird langsamer und das Herz wird besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

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Herzgruppen

Herzgruppen betreuen chronisch herzkranke Menschen im Sinne einer Rehabilitation am Heimatort. Es handelt sich um ärztlich betreute Selbsthilfegruppen, die ihre Mitglieder dazu befähigen, der Erkrankung aktiv entgegenzutreten. Die Betroffenen lernen, mit der eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit umzugehen und ihre persönlichen Risikofaktoren zu beherrschen. Sind durch die chronische Erkrankung bereits persönliche Einschränkungen eingetreten, helfen Herzsportgruppen, diese zu bewältigen.
 

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Rauchfrei

Schlusspunkt – Methode

Die meisten Experten halten die „Schlusspunktmethode“ für die effektivste. Bei dieser Methode setzen Sie sich einen festen Zeitpunkt, von dem an Sie nicht mehr rauchen. Für diesen Zeitpunkt sollte am besten ein Abend gewählt werden, denn wie Sie bereits wissen, ist schon nach 12 Stunden der Nikotinspiegel so stark gesunken, dass die stärksten Entzugserscheinungen überstanden sind. Wenn dieses im Schlaf passiert, sind somit schon die ersten acht Stunden vorüber und eine optimale Ausgangsposition für Ihr Leben ohne Rauch erreicht.
 

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Arbeitsleben

Auch mit einem Herzproblem ist es möglich, am Arbeitsleben teilzunehmen. In mehrfacher Hinsicht wirkt sich Arbeit positiv auf die Herzgesundheit aus: Sie verschafft dem Betroffenen Bewegung, hilft, soziale Kontakte zu pflegen und kann dem Selbstbewusstsein dienen.

Je nach Schwere der Krankheit kann die Berufs- und die Arbeitsfähigkeit jedoch beeinträchtigt werden oder sogar verloren gehen. Solange sich ein Beruf nicht negativ auf die Entwicklung der Krankheit auswirkt, kann er ausgeübt werden.

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Fit in den Alltag

Der Körper verfügt über Abwehrmechanismen, die ihn vor Krankheitserregern schützen. Sie bilden das Immunsystem. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Immunabwehr zu stärken und somit fitter zu werden. Dazu gehören regelmäßige Bewegung und eine vitaminreiche Ernährung. Die folgenden Empfehlungen zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Abwehrkräfte zusätzlich verbessern können:
 

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Reisen

Urlaub bietet vielen Menschen die Gelegenheit, dem Alltag einmal zu entkommen und „die Seele baumeln“ zu lassen. Von einer Urlaubsreise können gerade Herzpatienten profitieren, da sich der Abbau von Stress und die aktive Gestaltung der Ferienzeit positiv auf die Gesundheit auswirken. Wenn Sie sich selbst fit genug fühlen, steht einer Reise nichts im Wege.
 

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Stressmanagement

Ob im Arbeits- oder Privatleben, wir alle sind häufig gestresst. Stress kann sich negativ auf Herz- und Kreislauf auswirken. Daher ist es wichtig zu lernen, mit dem Stress richtig umzugehen.

Von gutem und schlechtem Stress

Stress ist die Reaktion unseres Körpers auf besondere körperliche oder seelische Belastungen. Kommt es zu einer Stressreaktion, schüttet der Organismus bestimmte Stresshormone aus, die den Körper in „Alarmbereitschaft“ versetzen: Sie bewirken einen Anstieg des Blutdrucks, einen beschleunigten Puls und eine kurze, flache Atmung.

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